Wetag Consulting Immobiliare is a boutique real estate brokerage in Locarno, Ticino, Switzerland with branch offices in Lugano and Ascona. The company features a broad selection of well selected properties focusing on the luxury segment of the real estate market such as luxury villas, apartments, penthouses and estates. This blog covers news, ideas, and information pertaining to this real estate marketplace and local lifestyle.

Die Welt, aus der Provinz gesehen, Teil 3 - Die Provinz, aus der Welt gesehen

Posted Mon Apr 26 12:49:00 UTC 2010

Die Welt, aus der Provinz gesehen , Teil 3

Der Autor lebt bekanntlich in der fernen Provinz Tessin, umgeben von Palmen und Sonnenschein. Nie dringen die wichtigen Details der täglichen Weltpolitik dorthin, und so muss er sich mit dem grossen Bild zufrieden geben. Werfen Sie einen Blick auf diese kuriose Welt, heute auf:

Die Provinz, aus der Welt gesehen

Uns steht die Lust nach Nabelschau und wir greifen daher das Vergrößerungsglas, doch was wir da sehen - ei ei da, lieber Leser, warten Sie lieber auf die nächste Wortmeldung, das müssen wir zuerst mal selbst verdauen.

Deshalb zu Unverfänglicherem: Was sagt die Welt zur Provinz, wenn sie von dort hierhin schaut (was nicht dasselbe sein muss, wie das was sie denkt, oder das was sie nicht sagt vielleicht aus Höflichkeit oder so). Wir reflektieren im Folgenden natürlich die unbekannte , einfache Volksmeinung; das Lied das die Obrigkeit singt, ist ja gut bekannt und besetzte längere Zeit sogar die Hitlisten (Spiel Euch das Lied der Kavallerie). Ich „copy and paste“ von dem was heute wieder so auf meinem D esktop angekommen ist wie zum Beispiel :

Wie viele wohlhabende D(zensur) (Deutsche?, Dänen? Dominikaner?) ertragen auch wir es kaum mehr in D(zensur) und wollen ein Domizil im “gelobten Land”. Jedenfalls haben wir uns schon im Tessin umgesehen, aber noch nichts so Richtiges, was zum Geschmack und Geldbeutel passt, gefunden.

Das mit dem gelobten Land, das lassen wir vorerst einmal noch stehen, auch wenn wir schon jetzt darauf hinweisen, dass aus der Nähe dann eben weiss in vorwiegend hell, und schwarz in mehr dunkel als hell sich auflöst, aber mehr darüber nächstens (versprochen!)

Hingegen der zweite Teil der Aussage, die viel geäusserte Angst im Tessin nichts Passendes für Geschmack und Geldbeutel (G&G) zu finden, das also können wir keinesfalls so stehen lassen. Liebe Weltbürger! Es gibt für jeden G&G etwas passendes, Villen, Häuser, Appartemente, Rustici - es ist unsere Spezialität, dies zu finden!

Deshalb: Rufen Sie uns an, mailen Sie uns, schicken Sie uns einen Lanzenreiter und teilen Sie Ihren G&G - Anspruch unverblümt mit. Wir sagen Ihnen, ob das Sinn macht, (Realitätsbezug, rechtliche Situation, Steuerfolgen) - und den Rest besorgen wir dann.

Posted By: Ueli F. Schnorf

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Bauhaus trifft Tradition - eine Perle in San Nazzaro

Posted Tue Apr 20 15:46:00 UTC 2010

Am vergangenen Wochenende ergab sich mir die Gelegenheit, eines unserer interessanten Objekte, welches wir in unserem Portfolio haben, zu besichtigen. Rein von den Bildern der Dokumentation wusste ich, dass das Objekt einen gewissen Charme besitzt. Bei wunderschönem Wetter an diesem sonnigen Frühlingstag fuhr ich in Locarno los, mit Ziel San Nazzaro, einem kleinen Ort genau gegenüber dem Ascona/Locarno Delta. Nach einer nur 20minütigen Fahrt erreichte ich den kleinen Ort am östlichen Ufer des Lago Maggiore wo die Hänge steiler als auf der Locaneser Seite sind und nach einer kurzen Auffahrt über die sich am Hang hoch schlängelnde Strasse stand ich vor der Einfahrt des Anwesen. Abgeschottet und sehr privat nach aussen hin war mein erster Eindruck, und nach dem Öffnen des automatischen Tores fuhr ich eine kurze Einfahrt zum Haus hinunter und war überrascht von der offenen und doch relativ grossen Vorfahrt. Das Haus befindet sich am Hang hoch über San Nazzaro und somit war mir klar, dass die Aussicht gut sein sollte, doch

mein Eindruck beim Betreten des Inneren war einfach nur spektakulär. Bereits von der Galerie, die man nach dem Durchschreiten der Haustür betritt, bietet sich schon ein erster Eindruck der überragenden Sicht auf den sich weit unten befindlichen See. Ebenso überschaut man von der Galerie den Hauptwohnraum und bekommt durch die riesigen Fenster einen ersten Eindruck der Offenheit des Hauses. Was sofort auffällt ist die Klarheit im Inneren des Hauses und unweigerlich wurde mir klar, dass die Eigentümer Freunde des Bauhausstils sein müssen. Klare Linien, Reduktion auf die Farben schwarz und weiss sowie ein weniger ist mehr bei der Möblierung sind die Prinzipien dieses Hauses und dennoch ist es kein puristisches Beispiel des sonst so geometrischen Bauhausstils. Beim Betreten des Hauses fiel mir sofort der schwarze Fussboden aus einer Art Linoleum/Vinyl auf, der sich durch das ganze Haus zieht und welcher allen Räumen eine gewisse Ästhetik verleiht. Mittels Fahrstuhl oder Treppe gelangt man in den mittleren Bereich mit einem wunderschönen Licht durchfluteten Wohnraum, der von riesigen und grossflächig zu öffnenden Fenstern dominiert wird. Diese verleihen dem Raum unendliche Weite und der Ausblick ist einfach unglaublich. Heraustretend, auf einer grosszügigen und umlaufenden Terrasse befindend, bietet sich einem ein grandioser 180° Panoramablick auf den Lago Maggiore mit den Brissago Inseln, dem Delta und der gesamten gegenüberliegenden Seite mit Ascona, Locarno, ja bis hinauf zu Cardada wo sich einem ein grandioser Blick auf die schneebedeckten Berggipfel bietet. Kamin, Fussbodenheizung und eine Leseecke runden den Komfort dieses Wohn(t)raums ab. Begeistern konnte mich ebenso die sich am Wohnraum angrenzende und ebenfalls Licht durchflutete Küche mit einem direkten Austritt auf eine kleinere Terrasse, auf der ich mir sehr gut vorstellen kann ganz gemütlich zu frühstücken. Weitere Räume wie Schlafzimmer, Bäder, Arbeitszimmer, Musikzimmer sowie mehrere kleinere Räume, alles über 3 Etagen verteilt, bieten viel Platz und machen das Anwesen familietauglich.

Ein zusätzliches Highlight des Anwesens ist der terrassierte, parkähnliche Garten, der sich über 3 grosse Hauptebenen erstreckt. Auf der des Untergeschoss zugehörigen Ebene, befindet sich ein Pool, der nach einer Renovierung eine wahre Oase der Entspannung sein kann. Ich stelle mir hier einen grossen Überlauf-Pool vor, bei dem der Überlauf des Pools mit der Wasseroberfläche des Lago Maggiore verschmilzt. Eine schöne, grosse Rasenfläche verbindet den Pool mit dem Haus und bietet ausreichend Platz. Die unterste Gartenebene würde sich perfekt für einen Tenniscourt eignen, doch ebenso könnte man hier auch ein sehr grosszügiges Gästehaus errichten, eventuell ebenso mit eigenem Pool. Die Möglichkeiten sich sicherlich riesig auf diesem Anwesen, dennoch würde es sich auch nur so wie es ist sehr gemütlich bewohnen lassen. Nicht zuletzt wegen seiner super Lage, hat man doch im Sommer bis spät in den Abend volle Sonne auf dem gesamten Grundstück. Selbst im Winter, wo es an dieser Seite des Sees manchmal keine Sonnenbestrahlung gibt, kann man immerhin auch in diesem Haus für ein paar Stunden die Sonne geniessen, wobei man immer den Ausblick in die sonnige Umgebung geniessen kann. Ich war sehr angetan von diesem Haus und wünsche den zukünftigen Eigentümern viel Spass dort zu wohnen, bietet es doch so viel wofür man am gegenüberliegenden Ufer sicherlich bei weitem mehr Investieren muss, um das Gleiche zu bekommen. Fazit: Wer die Verbindung von Moderne und Tradition in einer atemberaubenden Lage liebt, trifft mit diesem Anwesen sicherlich die richtige Entscheidung - ist es doch eine der am meisten unterschätzten Immobilien die wir zur Zeit im Portfolio haben.

Posted By: Peter Rabitz

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NZZ Online, Sendung Impulse - "Schweitzer Immobilien-Markt vor Schwächephase?"

Posted Mon Nov 23 18:48:00 UTC 2009

Urs Hausmann, Wüest & Partner: «Gefahr, dass man über die Verhältnisse eine Immobilie erwirbt.»
Impulse: Sendung vom 23. November
Interview: Marco Metzler

Sie haben Schwierigkeiten das Video zu staten? Klicken Sie hier um zu dem Video zu gelangen.

Posted By: Peter Rabitz

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Der Preis des Stillstands

Posted Thu Nov 19 16:46:00 UTC 2009

Kann für eine Liegenschaft auf dem Markt kein geeigneter Käufer gefunden werden, so stellt dies für alle Beteiligten meistens eine durchaus unangenehme Situation dar. Der Verkäufer ist nicht zum Ziel gekommen. Er “sitzt” nachwievor nicht nur auf seiner Liegenschaft sondern auch auf den damit verbundenen Kosten. Typische Haltungskosten sind Hypothekarzinszahlungen, Unterhalts- und Bewirtschaftungskosten verschiedenster Art, Steuern und Abgaben, Opportunitätskosten (gebundenes Kapital). Auch der Nicht-Käufer ist nicht zum Ziel gekommen. Er hat kein neues Zuhause gefunden und/oder keine Liegenschaft, um seine Ferien zu verbringen. Der Makler? Auch er steht mit leeren Händen da. Insbesondere für Broker welche wie WETAG CONSULTING ausschliesslich auf Erfolgsbasis operieren, bedeutet ein nicht verkauftes Objekt nicht nur eine verpasste Zielerfüllung, sondern auch ein reales Verlustgeschäft. Die Liegenschaft selber trägt in der Regel leider auch keinen Nutzen aus einer nicht erfolgten Transaktion. Liegenschaften leiden darunter nicht bewohnt zu sein - noch mehr leiden sie, wenn nicht allermindestens regelmässig gelüftet und die nötigsten Unterhaltsarbeiten geleistet werden. Auch das wirtschaftliche Umfeld leidet fast immer darunter, wenn kein Besitzerwechsel stattfindet. Dem Staat entgeht die Grundstücksgewinnsteuer. Baufirmen bekommen keine Aufträge zu Unterhalt/Renovation oder Abriss und Neuerstellung.

Die zentrale Frage welche natürlich an diesem Punkt auf der Hand liegt ist: warum kommt es zu keiner Transaktion? Selbstverständlich können auf den ersten Blick die Gründe eines Nichtverkaufes einer Liegenschaft vielfältig sein. Klar aber ist, dass man mit einer fairen Preisgestaltung die Verkaufswahrscheinlichkeit massiv erhöhen kann. Extrembeispiele verdeutlichen diese Idee: ist der Preis einer Liegenschaft nahe bei Null, so wird Sie sofort verkauft. Ist der Preis extrem hoch so wird Sie vermutlich auch nach vielen Jahren noch keinen Käufer gefunden haben. Die Kunst eines effektiven “Pricings” besteht nun gerade darin, sämtliche Vor- und Nachteile - natürlich unter Mitberücksichtigung der zur Verfügung stehenden Verkaufsdauer - in Geldbeträge umwandeln zu können. Das “monetisieren” von spezifischen Lagekomponenten wie Ruhe oder Besonnung oder intersubjektiv wahrnehmbaren objekt- oder umfeldbezogenen Qualitäten (wie z.B. den Charme einer Umgebung oder die Güte einer Architektur) ist dabei sicherlich nicht immer einfach aber keineswegs unmöglich.

Es ist verständlich, dass ein Verkäufer seinen Verkaufserlös möglichst optimieren möchte. So kann es angebracht sein, zu Beginn des Verkaufsprozesses einen stolzen aber immernoch rational begründbaren Preis für die Liegenschaft zu fordern, um zu prüfen, ob auf dem Markt nicht jemand gefunden werden kann, der bereit ist die Vorzüge der Liegenschaft sehr grosszügig zu honorieren. Ebenso klug ist aber, bei schwachem oder in extremen Fällen ganz ausbleibendem Echo seitens der Interessentenschaft, spätestens nach einem Jahr den Angebotspreis auf ein Niveau zu senken, welches auf dem Markt ein reales Kaufinteresse nach dem Objekt zu wecken vermag.

Leider mussten wir bei WETAG CONSULTING in den letzten Jahren die Erfahrung machen, dass immer mehr Verkäufer eine doch recht ausgeprägte “Gewinngier” entwickelt haben und Ihnen der Sinn für am Markt real durchsetzbare Preisvorstellungen scheinbar ziemlich abhandengekommen ist. Glücklicherweise konnten bisher diese überdimensionierten Erwartungen dank der im Vergleich zu anderen Agenturen höheren Professionalität und Transparenz gut im Zaume gehalten werden. Wagt man einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2010, so kommt man jedoch nicht umhin die realen oder potentiellen Verkäufer abermals zur Vorsicht zu mahnen. Das Preisniveau des lokalen Liegenschaftsmarktes verläuft aktuell seitwärts bis leicht sinkend, Ausnahmen bilden nur die absoluten Bestlagen. Überhöhte Preisvorstellungen scheinen nur dann rechtfertigbar, wenn man kurzfristig mit einem hyperinflationären Totalzusammenbruch des Papiergeldsystemes rechnet, also mit einer Welt, in der nur noch physische Assets wie Gold, Rohstoffe und Immobilien überhaupt einen Wert darstellen. In so einem Falle kann man den überhöhten Preis als die Forderung nach Zahlung einer Risikoprämie verstehen, welche das beschleunigte Inflationsrisiko beim Tausch einer sicheren Anlage gegen Papiergeld ausgleichen soll. Kurz- bis Mittelfristig scheint dieses Szenario jedoch eher unwahrscheinlich.

Wahrscheinlicher scheint, dass der früher oder später zwangsläufig einsetzende Zinserhöhungszyklus ausgeprägt sein wird. In Kombination mit einer sich nicht sonderlich gut entwickelnden Realwirtschaft & schleppenden Finanzmärkten, führt dies zur Schlussfolgerung, dass der finanzielle Gesamtspielraum der potentiellen Käufer weiter eingeschränkt sein wird oder zumindest - ähnlich wie während der Finanzkrise 2008/2009 geschehen - deren Preis- & Risikobewusstsein entsprechend geschärft werden wird. Vorsicht ist das Gebot der Stunde.

Verfasst von Bendicht Tschannen, Head of Sales - Locarno

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