Wetag Consulting Immobiliare is a boutique real estate brokerage in Locarno, Ticino, Switzerland with branch offices in Lugano and Ascona. The company features a broad selection of well selected properties focusing on the luxury segment of the real estate market such as luxury villas, apartments, penthouses and estates. This blog covers news, ideas, and information pertaining to this real estate marketplace and local lifestyle.

Internationales Strassenkünstler-Festival vom 21. bis 25. Mai 2010 in Ascona

Posted Thu Apr 22 11:06:00 UTC 2010

Die Strasse wird zur Bühne! Mimen, Komödianten, Tänzer, Jongleure, Gleichgewichts-Künstler, Feuerschlucker, Musiker und Clowns aus allen Ländern

bevölkern, zur Freude von Gross und Klein, im Rahmen des “Festivals der Strassenkünstler” den Ortskern von Ascona. Mit ihrer grenzenlosen Fantasie

erfüllen die Künstler die Gassen und Plätze mit fröhlicher Feststimmung. Trotz seines kurzen Bestehens hat das Festival bereits das Herz des Publikums

erobert. Vier Tage lang werden über hundert kostenlose Vorstellungen geboten. Alle Künstler verzichten auf ihre Gage. Am Ende ihrer Darbietung reichen

sie allerdings - wie es die Tradition verlangt - unter den Zuschauern ihren Hut herum.

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Die Welt, aus der Provinz gesehen, Teil 2 - Schweiz und Italien, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Posted Thu Apr 22 00:00:00 UTC 2010

Die Welt, aus der Provinz gesehen , Teil 2

Der Autor lebt, weit von Zwist und Unrast der Hauptstädte, in der fernen Provinz Tessin, umgeben von Palmen und Sonnenschein. Nie dringen die wichtigen Details der täglichen Weltpolitik bis dorthin, und so muss er sich mit dem grossen Bild zufrieden geben. Werfen Sie einen Blick auf diese kuriose Welt, heute auf:

Schweiz und Italien, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Wenden wir unser Augenmerk gegen Süden und vergleichen wir, wie die dortige Regierung mit demselben Problem umgeht wie unser nördlicher Nachbar. Das Problem, Sie erinnern sich, ist die traditionelle Schweizer Eigenheit der Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung (letztere wird nicht streng bestraft). Dies gefällt auch Bürgern aus vielen umliegenden Staaten. Deren Regierungen legen daher ihre Stirnen in tiefe Falten, so auch in Italien.

Auch hier ist der Staat begehrlich auf Zusatz-Milliarden. Er vermeidet es aber tunlichst, es mit seiner Elite ernstlich zu verderben. Für denjenigen Leser, der vielleicht die Verhältnisse gar nicht kennt, muss beigefügt sein, dass „Steuern sparen“ in Italien als vielbewunderte Fähigkeit und Ausdruck von Intelligenz gilt, wie jedermann vom kleinen Mann bis zum „Cavaliere“ bestätigt.

Angelehnt an die in Italien jedermann geläufige Tradition des kirchlichen Ablasshandels - oder Beichte - erlässt der Staat nun alle paar Jahre (3 mal in den letzten acht Jahren, wenn wir in der Provinz richtig zählen) ein Dekret, nach welchem für jeweils einige Monate vergeben wird dem, der steuer-gesündigt hat. Die Sünder nehmen das Angebot je nach Lebensumständen dankend nicht an oder aber schon, wobei sie dann einen kleinen geforderten Obulus begleichen müssen. Natürlich, wer sich an die dazwischen geltenden Gesetzte gehalten hat und nicht profitieren kann, erhält gleichsam eine staatliche Bestätigung für seine Dummheit, alle paar Jahre wieder.

Die levantinische Flexibilität, Gesetze dem eigenen Handeln anzupassen, wird auch in vielen anderen Lebensbereichen von der Staatsführung vorgelebt. Ist das nicht Untergrabung der eigenen Autorität, Selbstmord eines Landes?

Hm. Der Betrachter in der Provinz betrachtet den friedlichen Ablauf und kratzt sich am Kopf. Langfristig doch erstaunlich unbeschadet geht das Land ja eigentlich seinen Weg als Leuchte der Kultur, und dies seit Tausenden von Jahren nun. Der Staat verbreitet die message, obrigkeitliche Autorität nicht so richtig ernst zu nehmen, sondern als eine Art Kasperltheater anzusehen - ob da bloss Opportunismus oder am Ende - eher ungewollt wohl - gar höhere Weisheit dahinter steckt?

Posted By: Ueli F. Schnorf

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Bauhaus trifft Tradition - eine Perle in San Nazzaro

Posted Tue Apr 20 15:46:00 UTC 2010

Am vergangenen Wochenende ergab sich mir die Gelegenheit, eines unserer interessanten Objekte, welches wir in unserem Portfolio haben, zu besichtigen. Rein von den Bildern der Dokumentation wusste ich, dass das Objekt einen gewissen Charme besitzt. Bei wunderschönem Wetter an diesem sonnigen Frühlingstag fuhr ich in Locarno los, mit Ziel San Nazzaro, einem kleinen Ort genau gegenüber dem Ascona/Locarno Delta. Nach einer nur 20minütigen Fahrt erreichte ich den kleinen Ort am östlichen Ufer des Lago Maggiore wo die Hänge steiler als auf der Locaneser Seite sind und nach einer kurzen Auffahrt über die sich am Hang hoch schlängelnde Strasse stand ich vor der Einfahrt des Anwesen. Abgeschottet und sehr privat nach aussen hin war mein erster Eindruck, und nach dem Öffnen des automatischen Tores fuhr ich eine kurze Einfahrt zum Haus hinunter und war überrascht von der offenen und doch relativ grossen Vorfahrt. Das Haus befindet sich am Hang hoch über San Nazzaro und somit war mir klar, dass die Aussicht gut sein sollte, doch

mein Eindruck beim Betreten des Inneren war einfach nur spektakulär. Bereits von der Galerie, die man nach dem Durchschreiten der Haustür betritt, bietet sich schon ein erster Eindruck der überragenden Sicht auf den sich weit unten befindlichen See. Ebenso überschaut man von der Galerie den Hauptwohnraum und bekommt durch die riesigen Fenster einen ersten Eindruck der Offenheit des Hauses. Was sofort auffällt ist die Klarheit im Inneren des Hauses und unweigerlich wurde mir klar, dass die Eigentümer Freunde des Bauhausstils sein müssen. Klare Linien, Reduktion auf die Farben schwarz und weiss sowie ein weniger ist mehr bei der Möblierung sind die Prinzipien dieses Hauses und dennoch ist es kein puristisches Beispiel des sonst so geometrischen Bauhausstils. Beim Betreten des Hauses fiel mir sofort der schwarze Fussboden aus einer Art Linoleum/Vinyl auf, der sich durch das ganze Haus zieht und welcher allen Räumen eine gewisse Ästhetik verleiht. Mittels Fahrstuhl oder Treppe gelangt man in den mittleren Bereich mit einem wunderschönen Licht durchfluteten Wohnraum, der von riesigen und grossflächig zu öffnenden Fenstern dominiert wird. Diese verleihen dem Raum unendliche Weite und der Ausblick ist einfach unglaublich. Heraustretend, auf einer grosszügigen und umlaufenden Terrasse befindend, bietet sich einem ein grandioser 180° Panoramablick auf den Lago Maggiore mit den Brissago Inseln, dem Delta und der gesamten gegenüberliegenden Seite mit Ascona, Locarno, ja bis hinauf zu Cardada wo sich einem ein grandioser Blick auf die schneebedeckten Berggipfel bietet. Kamin, Fussbodenheizung und eine Leseecke runden den Komfort dieses Wohn(t)raums ab. Begeistern konnte mich ebenso die sich am Wohnraum angrenzende und ebenfalls Licht durchflutete Küche mit einem direkten Austritt auf eine kleinere Terrasse, auf der ich mir sehr gut vorstellen kann ganz gemütlich zu frühstücken. Weitere Räume wie Schlafzimmer, Bäder, Arbeitszimmer, Musikzimmer sowie mehrere kleinere Räume, alles über 3 Etagen verteilt, bieten viel Platz und machen das Anwesen familietauglich.

Ein zusätzliches Highlight des Anwesens ist der terrassierte, parkähnliche Garten, der sich über 3 grosse Hauptebenen erstreckt. Auf der des Untergeschoss zugehörigen Ebene, befindet sich ein Pool, der nach einer Renovierung eine wahre Oase der Entspannung sein kann. Ich stelle mir hier einen grossen Überlauf-Pool vor, bei dem der Überlauf des Pools mit der Wasseroberfläche des Lago Maggiore verschmilzt. Eine schöne, grosse Rasenfläche verbindet den Pool mit dem Haus und bietet ausreichend Platz. Die unterste Gartenebene würde sich perfekt für einen Tenniscourt eignen, doch ebenso könnte man hier auch ein sehr grosszügiges Gästehaus errichten, eventuell ebenso mit eigenem Pool. Die Möglichkeiten sich sicherlich riesig auf diesem Anwesen, dennoch würde es sich auch nur so wie es ist sehr gemütlich bewohnen lassen. Nicht zuletzt wegen seiner super Lage, hat man doch im Sommer bis spät in den Abend volle Sonne auf dem gesamten Grundstück. Selbst im Winter, wo es an dieser Seite des Sees manchmal keine Sonnenbestrahlung gibt, kann man immerhin auch in diesem Haus für ein paar Stunden die Sonne geniessen, wobei man immer den Ausblick in die sonnige Umgebung geniessen kann. Ich war sehr angetan von diesem Haus und wünsche den zukünftigen Eigentümern viel Spass dort zu wohnen, bietet es doch so viel wofür man am gegenüberliegenden Ufer sicherlich bei weitem mehr Investieren muss, um das Gleiche zu bekommen. Fazit: Wer die Verbindung von Moderne und Tradition in einer atemberaubenden Lage liebt, trifft mit diesem Anwesen sicherlich die richtige Entscheidung - ist es doch eine der am meisten unterschätzten Immobilien die wir zur Zeit im Portfolio haben.

Posted By: Peter Rabitz

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Ostern steht vor der Tür

Posted Thu Apr 01 19:56:00 UTC 2010

Woran merkt man, dass Ostern vor der Tür steht und die Saison startet? Na? Richtig, das Tessin füllt sich wieder mit Touristen, welche sehr zahlreich gerade über die Osterferien den Saisonstart im Tessin einläuten. Auf den Strassen sieht man wieder deutlich mehr Autos mit ausländischen Nummerschildern aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und so weiter. Ebenso hat sich in den Strassen, den vielen Cafes und Restaurants und auch bei uns im Büro, die Anzahl der Nicht-Schweizer sowie nicht italienisch sprechender Kunden und Gäste um ein vielfaches erhöht.

Das Tessin gehört nach wie vor zu einem der beliebtesten Reiseziele in der Schweiz und gilt als einer der bevorzugtesten Orte, um sich im Alter niederzulassen oder mit einer Ferienimmobilie die schönen Seiten des Lebens zu geniessen. Das Besondere am Tessin ist dabei der italienisch beeinflusste Lebensstil mit seiner Lockerheit und kulinarischen Köstlichkeiten. Ein weiterer und wesentlicher Faktor für die hohe Attraktivität des südlichsten Kantons der Schweiz, sind die klimatischen Verhältnisse die sich an den zwei bekanntesten Seen, dem Lago Maggiore und dem Lago di Lugano, bieten. Nur wenige Autominuten von den Zentralalpen entfernt und diese stets in Sichtweite, verwöhnt das Tessin seine Besucher mit sehr milden Temperaturen, viel Sonnenschein (Tessin wird auch als die Sonnenstube der Schweiz bezeichnet) sowie mediterraner, ja fast schon tropischer Pflanzenwelt. Palmen und andere exotische Gewächse, die die Touristen eigentlich nur aus dem Gewächshaus kennen, wachsen hier in wilder Natur oder zieren die prächtig bewachsenen Gärten der unzähligen Villen im Tessin. Ein wahrhaft paradiesischer Ort für Urlaub oder den Erwerb einer Ferienimmobilie. Natürlich sind sie auch gern eingeladen, ihren Lebensmittelpunkt in das Tessin zu verlegen – wir helfen ihnen gern dabei! Frohe Ostern!

Posted By: Peter Rabitz

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Die Welt, aus der Provinz gesehen - Schweiz und Deutschland, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Posted Fri Mar 26 13:35:00 UTC 2010

Die Welt, aus der Provinz gesehen

Der Autor lebt, weit von Zwist und Unrast der Hauptstädte, in der fernen Provinz Tessin, umgeben von Palmen und Sonnenschein. Kaum je dringen die wichtigen Details der täglichen Weltpolitik bis dorthin, und so muss er sich notgedrungen mit dem großen Bild zufrieden geben. Werfen Sie einen Blick in diese kuriose Welt, heute auf:

Schweiz und Deutschland, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Die Schweizer (nicht nur im Tessin) sind ja eines der zufriedensten, wenn nicht gar das glücklichste Volk der Welt. Die Steuermoral der Schweizer ist eine der höchsten der Welt. So lesen wir erfreut in den jährlichen Statistiken.

Eine traditionelle Eigenheit der Schweizer Gesetzgebung nun, die scharfsinnige Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung (letztere wird nicht streng bestraft) gefällt dem eigenen Volk bekanntlich seit über 50 Jahren. Gleiches denken Bürger aus vielen umliegenden Staaten, die sich sogar allerlei Mühe geben, auch davon profitieren zu können. Dies wiederum gibt den Regierungen dieser Länder mächtig zu denken, was eigentlich erfreulich ist.

Eindrücklich nun der Ansatz der deutschen Regierung, das Problem anzugehen. Sie kommt auf die Idee, Tausende ihrer Landsleute - fast alle aus gehobenen und führenden Positionen - zu bedrohen, einzuschüchtern oder gar anzuklagen, um ihnen ihre „unrechtmäßigen“ Ersparnisse nun wegzunehmen. Dazu drangsaliert sie zusätzlich die Schweiz, ihr beliebtes System nun endlich aufzugeben und gefälligst gegen das bundeseigene - darf man sagen unattraktivere - Modell auszutauschen.

Geradezu unwohl ob soviel Kühnheit wird es dem Bewohner in der Provinz: Er stellt sich vor, welch scharfen Blick es benötigt, um klar zu sehen, dass es sich lohnen sollte, sich wegen einiger kurzfristiger Milliarden Tausende von führenden Landleuten nachhaltigst zu verbittern - viel Spaß und Freude in der gemeinsamen Zukunft ist da sicher vorprogrammiert. Zweitens und noch rätselhafter ist aber: Warum kommt niemand auf die naheliegende Idee, das System des Nachbarn - welches lang erprobt, attraktiv und die Leute glücklich machend ist - anzuerkennen (laut oder leise), jedenfalls aber schnellstmöglich zu kopieren und die segensreiche Wirkung zuhause dann zufrieden zu registrieren?

Wie dem auch sei, die Provinz verzeichnet zahlreiche Neuzuzüge. Wir helfen ihnen, schöne Liegenschaften zu finden, Villen, Schlösschen, Seegrundstücke, Palmen und Sonne. Die Zuzügler, meist aus umliegenden Ländern, lachen erleichtert und versichern glaubwürdig: „Da wollen wir gar nie mehr weg, denn (und jetzt kommt’s): Da ist vieles noch so wie es die Leute eigentlich wollen!“. Und am Abend beten wir alle, dass wir das „noch“ bald wieder streichen können.

Posted By: Ueli F. Schnorf

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NZZ Online, Sendung Impulse - "Schweitzer Immobilien-Markt vor Schwächephase?"

Posted Mon Nov 23 18:48:00 UTC 2009

Urs Hausmann, Wüest & Partner: «Gefahr, dass man über die Verhältnisse eine Immobilie erwirbt.»
Impulse: Sendung vom 23. November
Interview: Marco Metzler

Sie haben Schwierigkeiten das Video zu staten? Klicken Sie hier um zu dem Video zu gelangen.

Posted By: Peter Rabitz

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Der Preis des Stillstands

Posted Thu Nov 19 16:46:00 UTC 2009

Kann für eine Liegenschaft auf dem Markt kein geeigneter Käufer gefunden werden, so stellt dies für alle Beteiligten meistens eine durchaus unangenehme Situation dar. Der Verkäufer ist nicht zum Ziel gekommen. Er “sitzt” nachwievor nicht nur auf seiner Liegenschaft sondern auch auf den damit verbundenen Kosten. Typische Haltungskosten sind Hypothekarzinszahlungen, Unterhalts- und Bewirtschaftungskosten verschiedenster Art, Steuern und Abgaben, Opportunitätskosten (gebundenes Kapital). Auch der Nicht-Käufer ist nicht zum Ziel gekommen. Er hat kein neues Zuhause gefunden und/oder keine Liegenschaft, um seine Ferien zu verbringen. Der Makler? Auch er steht mit leeren Händen da. Insbesondere für Broker welche wie WETAG CONSULTING ausschliesslich auf Erfolgsbasis operieren, bedeutet ein nicht verkauftes Objekt nicht nur eine verpasste Zielerfüllung, sondern auch ein reales Verlustgeschäft. Die Liegenschaft selber trägt in der Regel leider auch keinen Nutzen aus einer nicht erfolgten Transaktion. Liegenschaften leiden darunter nicht bewohnt zu sein - noch mehr leiden sie, wenn nicht allermindestens regelmässig gelüftet und die nötigsten Unterhaltsarbeiten geleistet werden. Auch das wirtschaftliche Umfeld leidet fast immer darunter, wenn kein Besitzerwechsel stattfindet. Dem Staat entgeht die Grundstücksgewinnsteuer. Baufirmen bekommen keine Aufträge zu Unterhalt/Renovation oder Abriss und Neuerstellung.

Die zentrale Frage welche natürlich an diesem Punkt auf der Hand liegt ist: warum kommt es zu keiner Transaktion? Selbstverständlich können auf den ersten Blick die Gründe eines Nichtverkaufes einer Liegenschaft vielfältig sein. Klar aber ist, dass man mit einer fairen Preisgestaltung die Verkaufswahrscheinlichkeit massiv erhöhen kann. Extrembeispiele verdeutlichen diese Idee: ist der Preis einer Liegenschaft nahe bei Null, so wird Sie sofort verkauft. Ist der Preis extrem hoch so wird Sie vermutlich auch nach vielen Jahren noch keinen Käufer gefunden haben. Die Kunst eines effektiven “Pricings” besteht nun gerade darin, sämtliche Vor- und Nachteile - natürlich unter Mitberücksichtigung der zur Verfügung stehenden Verkaufsdauer - in Geldbeträge umwandeln zu können. Das “monetisieren” von spezifischen Lagekomponenten wie Ruhe oder Besonnung oder intersubjektiv wahrnehmbaren objekt- oder umfeldbezogenen Qualitäten (wie z.B. den Charme einer Umgebung oder die Güte einer Architektur) ist dabei sicherlich nicht immer einfach aber keineswegs unmöglich.

Es ist verständlich, dass ein Verkäufer seinen Verkaufserlös möglichst optimieren möchte. So kann es angebracht sein, zu Beginn des Verkaufsprozesses einen stolzen aber immernoch rational begründbaren Preis für die Liegenschaft zu fordern, um zu prüfen, ob auf dem Markt nicht jemand gefunden werden kann, der bereit ist die Vorzüge der Liegenschaft sehr grosszügig zu honorieren. Ebenso klug ist aber, bei schwachem oder in extremen Fällen ganz ausbleibendem Echo seitens der Interessentenschaft, spätestens nach einem Jahr den Angebotspreis auf ein Niveau zu senken, welches auf dem Markt ein reales Kaufinteresse nach dem Objekt zu wecken vermag.

Leider mussten wir bei WETAG CONSULTING in den letzten Jahren die Erfahrung machen, dass immer mehr Verkäufer eine doch recht ausgeprägte “Gewinngier” entwickelt haben und Ihnen der Sinn für am Markt real durchsetzbare Preisvorstellungen scheinbar ziemlich abhandengekommen ist. Glücklicherweise konnten bisher diese überdimensionierten Erwartungen dank der im Vergleich zu anderen Agenturen höheren Professionalität und Transparenz gut im Zaume gehalten werden. Wagt man einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2010, so kommt man jedoch nicht umhin die realen oder potentiellen Verkäufer abermals zur Vorsicht zu mahnen. Das Preisniveau des lokalen Liegenschaftsmarktes verläuft aktuell seitwärts bis leicht sinkend, Ausnahmen bilden nur die absoluten Bestlagen. Überhöhte Preisvorstellungen scheinen nur dann rechtfertigbar, wenn man kurzfristig mit einem hyperinflationären Totalzusammenbruch des Papiergeldsystemes rechnet, also mit einer Welt, in der nur noch physische Assets wie Gold, Rohstoffe und Immobilien überhaupt einen Wert darstellen. In so einem Falle kann man den überhöhten Preis als die Forderung nach Zahlung einer Risikoprämie verstehen, welche das beschleunigte Inflationsrisiko beim Tausch einer sicheren Anlage gegen Papiergeld ausgleichen soll. Kurz- bis Mittelfristig scheint dieses Szenario jedoch eher unwahrscheinlich.

Wahrscheinlicher scheint, dass der früher oder später zwangsläufig einsetzende Zinserhöhungszyklus ausgeprägt sein wird. In Kombination mit einer sich nicht sonderlich gut entwickelnden Realwirtschaft & schleppenden Finanzmärkten, führt dies zur Schlussfolgerung, dass der finanzielle Gesamtspielraum der potentiellen Käufer weiter eingeschränkt sein wird oder zumindest - ähnlich wie während der Finanzkrise 2008/2009 geschehen - deren Preis- & Risikobewusstsein entsprechend geschärft werden wird. Vorsicht ist das Gebot der Stunde.

Verfasst von Bendicht Tschannen, Head of Sales - Locarno

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La Valle di Muggio e le sue nevere

Posted Wed Sep 02 14:52:00 UTC 2009

Il paese di Muggio è il comune più alto dell’omonima Valle, la quale è la più meridionale del Ticino. Comprende frazioni ancora più elevate e diversi pascoli sulle pendici del Monte Generoso, dove il territorio si estende fino a toccare i 1400 metri di altitudine. È probabile che fosse abitato già prima del XII° secolo da romani.

È patria di numerosi artisti, tra i quali spiccano i nomi di famosi architetti del Neoclassico, come Luigi Fontana e Simone Cantoni. Quest’ultimo lavorò molto a Como, dove si possono ammirare molti suoi palazzi, tra cui la maestosa Villa dell’Olmo.

Nel villaggio e nelle frazioni, tipicamente di montagna, vengono ancora praticate l’agricoltura e le attività alpestri. In passato la fonte d’introito più importante era l’economia alpestre come è attestato dalla presenza di numerose nevere.

Le nevere sono i precursori dei moderni frigoriferi, presenti unicamente in questa parte della Svizzera, paragonabili oggi a delle celle frigorifere.

Nel suolo calcareo del Generoso l’acqua penetra in profondità e non vi sono ruscelli che permettono di raffreddare le cantine. Perciò in passato si sono costruite queste nevere, accanto ad alberi frondosi, in zona ombrosa ma soprattutto nei pressi della stalla e del luogo di lavorazione del latte.

Questi edifici costruiti in muratura a secco, spesso a pianta circolare (diametro interno varia dai 3m a 5m), con tetti a debole pendenze in piode calcaree, provvisti di una ripida scala interna, interrati per circa 2/3 (4-5 m); venivano usati per conservare il latte in un ambiente fresco prima della sua lavorazione, nonché per mantenere al suo interno gli alimenti deperibili durante i periodi più caldi.

Nel corso dell’inverno si procedeva al carico della nevera: la neve, pulita e compatta, veniva gettata attraverso la porta e la bocca di carico; poi compressa e coperta con foglie di faggio. La corona di alberi attorno alla costruzione costituiva un’ulteriore protezione dai raggi solari. Grazie a questi stratagemmi la temperatura all’interno della nevera si manteneva costante attorno agli 8-9 gradi.

Essere proprietario di un pezzo di storia rurale così importante ed affascinante è possibile. Proprio nel comune di Muggio, la Wetag Consulting Sa, ha in vendita un importante palazzo d’epoca in stile neoclassico costruito nel 1870 dall’architetto G. Fortini. Splendidi interni originali tra cui locali alti, camini, soffitti con affreschi di grande valore, pavimenti in mosaico e parquet in stile Luigi XVI, fanno di questa proprietà un oggetto unico nel suo genere. Un altro tassello storico presente sulla proprietà è ben appunto una nevera che rievoca tempi passati ma non dimenticati.

Scritto da Deborah Fontana

Posted By: Team Lugano

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Trekking in fast unberührter Natur

Posted Wed Jun 03 16:50:00 UTC 2009

Vom 14. bis 17. Mai 2009 organisiert Pro Natura eine Trekking Tour auf den bekannten Monte Generoso und ins wild romantische Valle di Muggio. Eine weite Aussicht nach Süden ist bei dieser Tour garantiert – auf dem Monte Generoso reicht sie über die Lombardei hinaus bis nach Mailand. Auch die Pflanzenwelt ist einzigartig und von großer Seltenheit, dazu zählen Pfingstrosen und über 20 Orchideenarten. Die Tour streift auch das südlichste Tal der Schweiz, das Valle di Muggio. Auch hier unberührte Natur, so weit das Auge reicht. Und ein historischer Palazzo für Liebhaber! 1870 vom berühmten Architekten G. Fortini im neoklassischen Stiel erbaut, besticht er mit nostalgischem Turm, reich dekorierten Innenräumen und diversen Nebengebäuden. Eine absolute Exklusivität und Rarität. Haben wir Ihre Neugierde geweckt?

Quellen: Tessiner Zeitung vom 30. April 2009, www.pronatura.ch

Posted By: Claudia Starck

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