Ein seltener Bugatti Brescia aus dem Lago Maggiore geborgen
Posted Fri Jul 17 17:52:00 UTC 2009
Letzten Sonntag, den 12. Juli zogen Taucher die sterblichen Überreste eines Bugatti Brescia aus den Fluten des Lago Maggiore. Das Auto verbrachte die letzten 72 Jahre auf dem Grund des Seebeckens von Ascona wobei es in einer Garage doch besser aufgehoben wäre.
Die Geschichte des Bugatti soll bis ins Jahr 1925 zurückreichen, wo er in Nancy ausgeliefert und von einem Französischen Architekt gefahren wurde. Angeblich fuhr dieser den Wagen etwa drei Jahre lang auf Schweizer Strassen und überliess den Wagen beim Verlassen der Schweiz seiner Tessiner Gastfamilie, da der Franzose keine Einfuhrsteuer bezahlt haben soll und nun befürchtete, diese nachzahlen zu müssen. Auch die Tessiner Familie hatte bedenken, dass sie nun die Steuern an den Zoll nachzahlen müssen und somit sollen sie den Wagen kurzerhand im Lago Maggiore versenkt haben, wo er 53 Meter in die Tiefe gleitete.
Die Gerüchte um den versenkten Bugatti schwirrten schon lange umher, doch eine Jugendtauchgruppe, der auch Damiano Tamagni angehörte, welcher leider Opfer sinnloser Gewalt zur Tessiner Fastnacht wurde, erinnerte sich an diesen versenkten Bugatti und sie begannen ihn zu suchen, um mit dieser Aktion gegen die sinnlose Gewalt aufzurütteln, die zum Tote ihres Kameraden führte.
Nach der Bergung des Wracks erstaunte der heutige Zustand heutige Zustand des Autos die Zuschauer und Beteiligten. Trotz der vielen Jahre im klaren Wasser des Lago Maggiore war das Auto noch gut zu erkennen und sogar der originale blaue Lack, war auf der einen Seite, die im Schlamm steckte der die Karosse konservierte, noch gut zu erkennen.
Zugunsten der Stiftung von Damiano Tamagni, welche gegen Jugendgewalt Front macht, soll nun der Bugatti versteigert werden. Auch die Gemeinde Ascona soll bereits Interesse angemeldet haben, die den Wagen gern als Teil Ihrer eigenen Geschichte konservieren möchte.
Please click here for information on the rescue of the Bugatti Brescia in English.
Posted By:
Peter Rabitz


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